2024 lagen Freude und Leid sehr nah beieinander. Einen Tag nachdem wir uns auf dem Friedhof meines Heimatortes von meiner Mama verabschiedet hatten, saß ich – mit so vielen unterschiedlichen Gefühlen – im Flieger in die USA. Eine Reise, die ich mir zum 40. Geburtstag gewünscht und schenken hab lassen. Die mein Reisefieber wieder angefacht hat. Ich rolle sie von hinten auf und starte mit ein paar schwarz-weiß Fotos aus New York, wo ich zusammen mit der Großcousine meiner Mama aus Philadelphia, die letzten zweieinhalb Tage meiner Reise verbrachte. Die Stadt, von der ich dachte, man „muss“ sie halt mal gesehen haben, aber an die ich keine großen Erwartungen hatte, mich zu begeistern, sondern eher befürchtete, dass sie mir einfach zu reizintensiv, zu laut, zu schnell sein wird. Was soll ich sagen – New York, du hast es geschafft mich zu begeistern und von einer nächsten Reise dorthin zu träumen, schließlich hab ich „nur“ Manhattan gesehen in dieser kurzen Zeit. Und als jemand, die sich für gutes, authentisches Essen aus aller Welt begeistern kann, Kunst liebt und den Zeigefinger gern am Auslöser der Kamera hat, bin ich voll auf meine Kosten gekommen.




